IPv4
Kategorie: Systemintegration
Definition
IPv4 (Internet Protocol Version 4) ist ein Netzwerkprotokoll der Vermittlungsschicht (Layer 3). Es dient der eindeutigen Adressierung von Geräten in Netzwerken.
Aufbau einer IPv4-Adresse
Eine IPv4-Adresse besteht aus 32 Bit.
Darstellung:
192.168.1.10
Vier Oktette mit jeweils 8 Bit.
Adressbereiche
0.0.0.0 bis 255.255.255.255
Insgesamt:
2^32 = 4.294.967.296 Adressen
Private Adressbereiche
10.0.0.0 - 10.255.255.255
172.16.0.0 - 172.31.255.255
192.168.0.0 - 192.168.255.255
Öffentliche Adressen
Öffentliche IPv4-Adressen sind weltweit eindeutig und im Internet erreichbar.
Netzadresse
Kennzeichnet das Netzwerk selbst.
Beispiel:
192.168.1.0/24
Broadcast-Adresse
Adressiert alle Teilnehmer eines Netzwerks.
Beispiel:
192.168.1.255/24
Loopback-Adresse
127.0.0.1
Verweist immer auf den eigenen Rechner.
APIPA
169.254.0.0/16
Wird automatisch vergeben, wenn kein DHCP-Server erreichbar ist.
Merksatz für die Prüfung
IPv4 besteht aus 32 Bit und dient der eindeutigen Adressierung von Geräten in Netzwerken.